Rolf Linkenheil

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Rolf Linkenheil (* 6. Januar 1936 in Rottweil; † 31. März 2019) war ein Journalist und Historiker aus Schramberg.

Familie

Rolf Linkenheil wurde als einziges Kind des Katastergeometers Rudolf Linkenheil (1880 bis 1939) und seiner zweiten Ehefrau Monika Linkenheil (1900 bis 1987) in Rottweil geboren. Nach dem frühen Tod seines Vaters in einem Konzentrationslager, zog ihn seine Mutter, von Beruf Lehrerin, alleine auf.

1965 heiratete Linkenheil Marlene Blumberg aus Duisburg. Die Familie bekam zwei Kinder.

Ausbildung und Beruf

1954 absolvierte Linkenheil das Abitur und wurde anschließend Werkstudent in den Uhrenfabriken der Gebrüder Junghans AG. Er studierte in München Neuere Geschichte, Mittlere Geschichte und Zeitungswissenschaften. Beim Schwarzwälder Tagblatt erhielt er 1956 ein Volontariat unter Anleitung des Lokalredakteurs und späteren Staatssekretärs Theo Balle.

1962 promovierte Linkenheil in München über die deutsch-französische Geschichte im 19. Jahrhundert. Von 1962 bis 1964 lernte er über ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) in Amman und in Tunis die arabisch-islamische Welt kennen.

Von 1966 bis 1968 war er Politredakteur bei der Schwäbischen Zeitung in Leutkrich; ab 1968 war er für diese Bayernkorrespondent in München bis er 2001 in den Ruhestand ging.

Veröffentlichungen

  • Beitrag "Unternehmergeist – Bürgerfleiß – Gastlichkeit" im Buch "Das ist Schramberg" zum 100-jährigen Stadtjubiläum
  • Buch zum Dreier-Jubiläum der Schramberger Turnerschaft 1858 (150 Jahre), des Sportvereins Sulgen (100 Jahre) und der Spielvereinigung 08 Schramberg (100 Jahre)
  • Mitarbeit an dem Buch "Ansichtssache2. Spaziergänge durch Schrambergs Straßen" (Herausgeber: Johannes Grimm)

Quellen